Kühbach im 10. bis 12. Jahrhundert

Die frühe Geschichte Kühbachs ist bisher trotz wiederholter Versuche nur unzureichend erforscht.

Vor 1000:  

Kühbach oder "Chuopach", wie es um 1008 hieß, war vermutlich schon lange vor dem Jahr 1000 ein Weiler mit mehreren Höfen. Ob damals schon in der Nähe eine frühromanische Walpurgiskapelle (bis um 1800) stand, müßten Grabungen ergeben.   

 

Um 1000:  

Die Grafen von Kühbach, Adalbero, Udalschalk, Luitkart und Hilta, stiften das Benediktinerinnenkloster zu Ehren des heiligen Magnus.  

 

1002:  

Der Kreuzpartikel, der sich heute in der Kühbacher Kirche befindet,
soll 1002 von Kaiser Heinrich II. dem Benediktinerinnen-Kloster Neuburg
gestiftet worden sein. Er kam aber erst kurz vor 1574 in den Besitz des Kühbacher Klosters!  

 

1011:  

Kaiser Heinrich II. bestätigt in einer Urkunde zu Regensburg die Klostergründung. Graf Adalbero von Kühbach wird als Schirmvogt eingesetzt. Das Kloster wurde über Jahrhunderte beherrschender Mittelpunkt für Kühbach und seine Umgebung. Die Echtheit der Urkunde ist nicht eindeutig geklärt!  

 

1127:  

Erste Erwähnung der Pfarrei Kühbach. Otto von Wittelsbach ist Schirmvogt des Klosters.

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