Kühbach im 17. Jahrhundert

1615:  

Vergleich in Rechtsstreitigkeiten, die schon seit 1489 zwischen Kloster und Markt bestehen. Die Äbtissin behält die Lehens- und Gerichtshoheit im Markt.  

1618 - 1648:  

Dreißigjähriger Krieg  

1622:  

Verleihung des Pontifikalstabes an Äbtissin Maria von Imhof.  

1630:  

Erfahrene Kühbacher Nonnen werden in das kurz zuvor gegründete Benediktinerinnenkloster St. Maria nach Fulda geholt, wo heute noch
ihre Nachfolgerinnen wirken.  

1632 - 1636:  

Kühbach mit seinem Kloster liegt an der wichtigen Straße von Augsburg nach Regensburg und wird während des 30-jährigen Krieges von durchziehnden Truppen mehrfach geplündert. Ein Großteil der Häuser wird niedergebrannt. Die Klosterfrauen fliehen in ostbayerische Klöster.   

1684:  

Der Neubau des Pfarrhofs wird fertiggestellt.  

1687:  

Der Umbau der bisher gotischen Kirche zum heutigen Barockbau unter Äbtissin Helena von Lerchenfeld (1685 - 1718) beginnt.

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