Kühbach im 14. bis 16. Jahrhundert

Um 1350:  

Aichacher Bürger lebten zeitweise in Kühbach und werden deshalb in Urkunden gelegentlich als "Bürger von Kühbach" bezeichnet. Sie hatten sich wohl in Kühbach niedergelassen und übten hier ihr Gewerbe aus.  

 

1392:  

Kühbach wird in einer Herzogsurkunde erstmals als Markt bezeichnet. Dahinter steht offensichtlich die Absicht der Herzöge, beim Kloster einen herzoglichen Markt mit magistratischer Verfassung einzurichten. Dazu werden in der Folgezeit Leute angesiedelt, die nicht aus dem Ort kommen und von denen Steuern eingehoben werden können.  

 

Um 1400:  

Anlage des Marktplatzes.  

 

1405:  

Herzog Stephan III. von Bayern-Ingolstadt bestätigt der Äbtissin, dass das Kloster Kühbach am Ulrichstag ( 4.7.) und am Magnustag ( 6.9.) Jahrmärkte wie seit alter Zeit abhalten durfte.  

 

1425:  

Kühbach zählt 60 Familien, die meist herzogliche Eigenleute sind.  


1430:  

Ein Viehmarkt ist bezeugt, der aber schon älter ist  

1467:  

Reform und damit Stärkung und Aufschwung des Klosters durch Nonnen aus dem heute verschwundenen Kloster St. Nikolaus in Augsburg.  

1481:  

Bestätigung der Marktrechte durch Herzog Georg den Reichen zu Landshut, weil die an Kühbach früher verliehenen Marktrechte verloren gegangen seien.

 

1482:  

Wappen und Siegel des Marktes tragen die Jahreszahl 1482. Ein redendes Wappen, vom Ortsnamen abgeleitet.   

 

1507:  

Erneuerung der Urkunde von 1481 durch Herzog Wolfgang von Bayern-München.

 

kurz vor 1574:

Der Kreuzpartikel wurde dem Kloster Kühbach neben anderen Geschenken

vom Benediktinerinnen-Kloster Neuburg zugesandt.

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